Auf den WVS ist verlass!

Wenn Wandern auf dem WVS-Terminkalender steht, wird auch gewandert! Da wird sogar die Wetterprognose ignoriert, die Dauerregen verspricht. Okay, wir waren am 23. Februar nur zu sechst, dafür aber super ausgestattet mit Regencapes, -jacken, -hosen und -schirmen. Da am diesem Sonntag eine große Taufgesellschaft in der Kärtner Hütte und somit kein Plätzchen mehr für uns frei war, hat der Wanderwart kurzerhand umgeplant: statt durch die Harburger Berge ging es an der Elbe entlang von Lauenburg nach Tesperhude. Mal auf dem Elbhöhenweg, mal unten an der Elbe, war es eine tolle Strecke mit nur geringen Streckenschwierigkeiten. Nach zwei Dritteln der Strecke lud dann auch noch eine durable Schutzhütte mit Blick auf die Elbe zum Verweilen ein.

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Von Döhler Aue und Totengrund

Wir schreiten über eine kleine Brücke. In längst vergangenen Zeiten war diese Brücke die höchste Befahrbarkeit der Döhler Aue. In einem Kanuführer aus 1968 heißt es: „Der landschaftlich schönste Teil ist der zwischen Döhle und Sudermühlen. Für Zweier-Faltboote bietet dieser Teil jedoch beachtliche Schwierigkeiten; ist das Bächlein hier doch nicht breiter als ein schmaler Graben, und die Kurven sind so eng, das die Zweier manchmal überhoben werden müssen“. Die jüngere, nur noch an große Seekajaks gewöhnte Kanugeneration kann beim Anblick der Aue solche Beschreibungen kaum glauben!

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Januar 2020 um 18:39 Uhr

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Wümmehochwasserfahrt - oder: Ab durch's Gebüsch

Die Einsatzstelle an der Mühle in Scheeßel wirkt nass und vollkommen verlassen. Ersteres stimmt, zweites stellt sich noch während dem Abladen unserer Boote als falsch heraus. Aus dem nichts materialisiert sich ein Fischereiaufseher und berichtet von den seltsamen Viechern, die es hier gibt. Otter, so schlau, ja  geradezu kriminell, dass sie die Zierfische aus den Fischteichen klauen. Eine noch größere Plage seien die Waschbären. Vor denen sei nichts, aber auch gar nichts sicher - obwohl der Jäger schon zwei geschossen habe. Und Paddler! Ja, die gebe es auch. Allein heute hätten schon 23 eingesetzt.

Bestürzt schauen wir uns an. 23! An einem feuchtkalten Oktobermorgen! Wir hatten uns eher allein gewähnt. Doch wie so oft im Leben fürchten wir uns zu früh bzw. vor den falschen Dingen. In den folgenden Stunden begegnen wir weder der räuberischen heimischen Fauna noch irgendwelchen Artgenossen. Nur die Flora, die macht uns zu schaffen. Äste ragen über das Wasser, überall stehen Büsche im (Wasser)weg herum. Der Dschungel erfordert im Grunde eine Machete - oder dass man sich ganz, ganz dünn machen kann. Wem das nicht gelingt, der bleibt mit hochgeklapptem Steuer hier und da hängen und muss von den Mitpaddlern befreit werden, bevor es weiter über umgestürzte Bäume und um enge Kurven geht.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 14. November 2019 um 17:23 Uhr

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Fehmarn 2.0 auf der Schwentine

02Dieses Jahr sollte es endlich für mich um Fehmarn gehen und das gleich zwei Mal!

Sowohl bei mir im Hanseat war eine Tour Mitte August ausgeschrieben und Henrik und Jan erzählten mir, dass auch der WV Süderelbe unter ihrer Leitung die Tour geplant hätten und ich mit könnte.
Nur leider kommt es dann häufig anders als geplant: Beim Hanseaten fiel die Fahrtenleiterin aus und für die zweite Tour war so starker Wind angesagt, dass wir uns gegen Fehmarn entschieden. Ausfallen sollte der Termin aber nicht und so wurde kurzfristig umgeplant und sich für die Schwentine von Eutin nach Kiel entschieden. Man traf sich am Freitag, den 13.09.19 an der Süderelbe zum gemeinsamen Laden. Ich wurde glücklicherweise unterwegs aufgesammelt, damit ich nicht stundenlang Richtung Süden unterwegs bin, um dann wieder nach Norden zu fahren ;)

Bei bestem Wetter beluden wir die Boote am großen Eutiner See und machten uns Richtung Westen auf, die Seenplatte zu durchkreuzen. Wir, das waren Henrik, Jan, Christian, Sönke und Joachim von Süderelbe und ich, Bene vom Hanseaten.

Die erste Etappe führte uns vom Eutiner See über Kellersee, Dieksee, Behler See in den Großen Plöner See bis an dessen Südspitze zur DKV Station beim DJO- Heim nähe Bosau. Da wir erst gegen Mittag aufs Wasser gekommen waren, zog sich die Etappe doch etwas. Es war sowieso die längste Etappe der Tour und besonders durch die Baustelle in Malente, aufgrund derer wir eine ordentliche Umtrage hatten, wurde es doch zeitweise etwas zäh. Dafür wurden wir am Ende des Tages dann mit einem einsamen Zeltplatz und herrlichem Sonnenuntergang belohnt und setzten uns gemeinsam zum Kochen zusammen und ließen den Abend ausklingen.

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 18. Dezember 2019 um 23:02 Uhr

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Noch zwei Kurven, dann sind wir da

Um es vorweg zu nehmen: die Strecke vom Schweriner zum Plauer See auf das Wort "Kanal" zu reduzieren, würde ihr nicht gerecht. Schon allein wegen dem überraschend schönen, überraschend großen Schweriner See, an dessen Nordufer wir starten (Hohen  Viecheln). Wind und Wellen lassen Seekajakfeeling aufkommen, die Inseln Lieps im Norden und Kaninchenwerder im Süden bescheren uns nach regnerischen ersten Paddeltagen Plätze zum Übernachten.

Auf Lieps wird das freie Zelten traditionell toleriert. Allerdings ist man hier nicht allein: Vierbeinige und zweibeinige Besucher haben im Laufe des Sommers ihre Spuren hinterlassen; nicht immer appetitlich. Auf Kaninchenwerder befindet sich ein Wasserwanderrastplatz neben einem verlassenen Ausflugsrestaurant. Auf dessen breiter Veranda sitzen wir einen verregneten Abend aus. Highlights dazwischen: eine Umrundung des Schweriner Märchenschlosses und mitreisefreudige Wasservögel,  die erst Jörgs, dann Elisabeths Kajak entern.

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