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Über 20 Paddler aus ganz Norddeutschland - von Flensburg bis Uelzen - kamen am 16./17. Februar im Bootshaus des WV Süderelbe in Harburg/Wilhelmsburg zusammen, um sich für sicheren und umweltbewussten Kanusport zu sensibilisieren.
Thomas Sicherheitskurs hatte die Schwerpunkte Unfallvermeidung vor, während und nach der Kanutor und Maßnahmen, wenn der Unfall doch passiert ist. Bei Sonjas Ökologieschulung ging es darum, Bewusstsein für die Ökosysteme, in denen wir als Paddler unterwegs sind, zu schaffen, Handlungsalternativen anzubieten und Wissen z.B. zu Naturschutzgebieten und rechtlichen Grundlagen zu vermitteln.
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Am Sonnabend gegen Mittag geht es los zu unserer diesjährigen Wintertour 2013. Das Ziel, wie immer, ist der Zeltplatz am Ashauser Mühlengraben, kurz Assi.
Nach dem eingespielten Packen fahren wir zu fünft, Kirsten, Alex, Jens, Georg und Martin auf der Elbe hoch bis zur Mündung der Seeve. Die Elbe führt zur Zeit recht viel Wasser, so müssen wir umtragen. Doch wir lassen uns nicht entmutigen, so wird uns wenigstens nicht kalt bis zum Zeltplatz. Dort wartet schon Jan auf uns.
Nach einem kurzen nachgeholten Mittagessen wird das Feuer entfacht und der gemüliche Abend kann beginnen. Zu uns gesellen sich noch Ute und Richard, so wird der Platz am Feuer gut genutzt.
Der Morgen ist einigermaßen kalt. Es fehlt ein Thermometer, doch minus 5 Grad ist die Schätzung. Die Wiese ist mit Reif überzogen und das restliche Wasser gefroren. Der Tee vom Vortag löst die obere Eisschicht, so daß das Wasser in den Kochtopf fallen kann für den ersten Kaffee.
Die Rückfahrt beginnt entspannt und bei Sonnenschein erreichen wir wieder das geheizte Bootshaus.
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- Geschrieben von: Gerd, Fotos von Marc
Es ist 9:00Uhr morgens Ende Oktober in einem Torfmoor bei Bremervörde. Die Sonne steigt eben über den Waldrand auf der anderen Flussseite und strahlt unsere Zelte an. Das Thermometer zeigt -4°C. Die Flussniederung ist von Raureif überzogen, auf unseren Kajaks glitzern Eiskristalle, das Eichenlaub über unseren Zelten leuchtet in der klaren Luft in den schönsten Herbstfarben. Von den abgeernteten Maifeldern hört man das Geschrei der Gänse. Wir sitzen an unserer improvisierten Frühstückstafel, der heiße Kaffee dampft im Gegenlicht. Unser Atem scheint in der Luft zu gefrieren. Wir erleben eine traumhafte Morgenstimmung in der freien Natur.
Der heiße Kaffee erweckt unsere Geister zu neuem Leben. Auf die Frage, ob jemand in der Nacht gefroren hat gibt es Antworten wie „zeitweise gefroren“ (stark untertrieben) bis „zu warm mit zwei Schlafsäcken“.
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Hamburger Kanusportler auf Paddeltour in Schweden
Wie still es ist – Natur pur.
Wir zelten auf einer Insel . Klares smaragdgrünes Wasser umgibt uns, Wellen belecken den glatten Fels aus Granit, die Vögel zwitschern und es scheint, als ob die Sonne heute Abend nicht mehr untergeht. Entspannung – die schwedischen Schären nehmen uns in ihren Bann.
Aber nun von Anfang an. Wir - Marc, Steffi, Björn, Petra und ich- haben im Oktober 2011 eine Kanutour in die schwedischen Schären mit anschließendem Stockholmaufenthalt beschlossen. Wir werden mit der Fähre nach Rödby übersetzen, durch Dänemark fahren, die Fähre nach Helsingborg nehmen und dann quer durch Schweden bis zur unserm ersten Ziel, dem Campingplatz „Hornsbatvarv“ in Nyköping fahren. Von hier werden wir mit unseren Kajaks einen 6tägigen Rundkurs durch die Schären starten und dann zwei Tage Stockholm genießen.
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- Geschrieben von: Gerd Breuer

Kein Fanö, kein Mandö, kein Festland ist mehr zu sehen. Seit Stunden paddeln wir auf einer in einem Grauschleier verhüllten Nordsee. Starkregen setzt uns heftig zu, in der Ferne donnert es. Schon lange haben wir die letzte Prigge eines gekennzeichneten Wattfahrwassers hinter uns gelassen. Wir fahren trotz Kompass blind, es fehlt jede Landmarke. Wir können unseren Versatz durch Wind und Ebbstrom kaum einschätzen. Eigentlich müssten wir in regelmäßigen Abständen Fahrwassertonnen sehen. Nichts da, die Sicht ist viel zu schlecht.
Langsam macht sich bei mir Beklemmung breit. Ich wundere mich über das Gottvertrauen meinen Reisegefährten. Zurück geht nichts mehr, die Strömung ist zu stark. Ein Kurs stur nach Osten würde uns irgendwann „festen Boden“ an einer Wattkante erreichen lassen. Nur was nützt das? Man steht im Regen, friert, kann kein Zelt aufbauen und säuft mit der nächsten Flut doch wieder ab. Also weiter Richtung offene See.
Eine namenlose Tonne zischt an uns vorbei um Minuten später wieder unsichtbar zu werden. Irgendwann muss der Koresand doch auftauchen. Endlich, wir sehen etwas! Eine von Seehunden bevölkerte Wattkante taucht auf. Das muss der Koresand sein. Hier müssen wir nur einige Kilometer an der Kante entlang fahren, bis ein kleiner Priel einmündet, welcher uns nach Mandö führen soll...
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- Geschrieben von: Gerd
Irgendwie hatte ich den Wunsch in diesem Jahr wieder paddeltechnisches Neuland zu erkunden. Nachdem die Seeplatten in Mecklenburg in den vergangenen Jahren rauf und runter befahren wurden, fiel der Blick auf Saale und Unstrut in Sachsen-Anhalt. Der Kanu-Klub Naumburg bot sich als Standquartier an, war jedoch durch eine größere Paddelgruppe aus Baden-Württemberg belegt. Ein Ausweichquartier fanden wir ruhig gelegen 6km stromab beim Kanu-Klub Schönburg.
Die Saale fließt weitgehend durch ein tief eingeschnittenes waldreiches Tal, teilweise mit senkrechten Felswänden. Auf Bergrücken thronen Burgen und Schlösser, welche zum Fotografieren animieren. Im Stauwasser vor einer Wehranlage konnten wir zu unserer Überraschung am helllichten Tag einen Biber bei „Forstarbeiten“ beobachten. Gelegentliche Umtragestellen an Wehranlagen waren leicht zu überwinden. Ein- und Ausbootstellen sind durchweg sehr gut hergerichtet, jedoch empfiehlt sich die Mitnahme eines Bootswagens. Von ganz Mutigen können die Wehranlagen teilweise befahren werden.
