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- Geschrieben von: Text Gerd, Fotos Gerhard

Am Freitag den 23. August startete die angekündigte Paddeltour des WV-Süderelbe zur mittleren Elbe. Bereits am Donnerstagabend beim KANU-Treff für Jedermann wurden die Seekajaks im Bootshaus in Wilhelmsburg für den Autotransport nach Torgau vorbereitet.
Der Plan war, die mittlere Elbe zwischen Torgau und Tangermünde (ca. 230km) zu befahren. Die Elbe zeichnet sich in diesem Abschnitt durch schöne unberührte Flusslandschaften aus. Die starke Strömung sorgt für müheloses vorankommen. Die Übernachtungen im Zelt sollten abwechselnd in der freien Natur (selbst kochen) und an Bootshäusern örtlicher Kanuklubs erfolgen. Hier zum Ausgleich abendliches Essen gehen und Genuss der örtlichen Cuisine, wie zum Beispiel Schustersohle und Kuhschwanzbier.
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- Geschrieben von: Rainer Kress

Am Freitag war es wieder so weit, nach der Spätschicht aus dem Büro direkt in den Tage zuvor vorbereiteten Campingbus und los, Vogelfluglinie nach Schweden.. Ich wollte noch heute in Schweden ankommen. Na ja, ich hatte es fast geschafft. Ich war vor 12 am Fähranleger in Helsingör. Verabredet war ich mit einem Paddelkameraden, nennen wir ihn Ralf, am Sonnabend 14 Uhr in Värnamo an der Tourist Information. Er war es, der mir vor mehreren Jahren von dem größten Kanumarathon in Schweden erzählte. Diesmal sollte es meine 5. Teilnahme werden.
Also erst mal aus Helsingborg raus und auf den nächsten Rastplatz vom Schwedischen Ällermannsrett gebrauch gemacht, dem Recht an jedem Platz eine Nacht frei zu übernachten. Nach gewöhnlich nicht allzu langer Schlafenszeit und dem Frühstück an Bord kam ich gegen 11 Uhr in Värnamo an, kaufte an einem Marktstand frische Erdbeeren und sah mir die Stadt an. Hauptstadt von Astrid Lindgren Land, stellte ich unverzüglich fest: in jedem Schaufenster ein Hinweis auf die Kinderbuchautorin von Pippi und Kalle und den anderen Kindern aus ihren Büchern.
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- Geschrieben von: Gerd

seit Tagen schon brennt die Sonne vom Himmel. Keine Wolke ist zu sehen, kein Luftzug regt sich. Wir sind unterwegs auf der dänischen Ostsee im Bereich der Belte und Sunde. Start auf Jütland in Fredericia.
Eben haben wir die Insel Aebelö, eine der landschaftlich ursprünglichsten Insel der Ostsee angelaufen. Wir liegen unter dem Sonnensegel und schützen uns so vor der brennenden Sonne. Die Insel steht unter Naturschutz, ist unbewohnt und kann von Touristen nur zu Fuß über einen 4km langen Damm erreicht werde. An der Uferzone wechseln sich steinige Strände und hohe Steilufer ab.
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- Geschrieben von: Text: Marc Böckel Fotos: Petra Mannsperger und Marc Böckel

Nach mehreren Frankreich-Fahrten in den Vorjahren wollten wir dieses Jahr mal etwas Anderes ausprobieren. Unser Ziel ist die Semois in den belgischen Ardennen.
Bei bestem Wetter starten wir am Bootshaus in Harburg zur 650 km langen Anreise. Auf der A1 bei Kamen plötzlich ein Knall und Gepolter. Das kannten wir doch schon aus dem letzten Jahr von unserer Schweden-Tour: Eine Reifenpanne – dieses Mal aber am Anhänger. Zum Glück hat Hartmuts Anhänger mit den Kajaks ein Reserverad, das wir auch mit vereinten Kräften auf dem nächsten Parkplatz anbauen konnten. Mit gut 2h Zeitverlust geht es dann problemlos weiter bis in die hügelige und grüne Landschaft der Ardennen.
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- Geschrieben von: Gerd, Foto Reiner

Ich sitze zuhause auf meiner fast gepackten Zeltausrüstung. Draußen regnet es. Im Radio höre ich mit halbem Ohr „…ergiebige Regenfalle mit Gefahr von Überschwemmungen…“.
Bereits am Morgen ist mir ein potentieller Mitpaddler durch Absage abhanden gekommen. Ich halte inne. Willst Du wirklich paddeln und zelten gehen? Im Geiste tätschelt meine Hand die Zeltboden und spürt wie das Wasser unter dem Zeltboden zusammenläuft. Langsam dringt das Wasser durch den Zeltboden ein und saugt sich dochtartig über den Schonbezug der Liegematte zum Schlafsack hoch. Keine schöne Aussicht für eine Wochenendfahrt mit dem Kajak!
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- Geschrieben von: Jan

Am 1. und 2. Juni wagten sich 5 wagemutige Paddler nach Spiekeroog.
Treffen am Bootshaus war um 10:30 angesagt. Ich hatte aber noch einen Termin und mir wurde versprochen, dass ich Zuhause abgeholt werden würde. Um 13:15 war es dann schon so weit.
Mit zwei bepackten Autos tuckerten wir nach Neuharlingersiel („Neuhasi“). Das Einpacken ging auch nicht so ganz flott, da uns wegen der strammen Briese ständig eine Tasche abhanden kam, die wir dann fluchs wieder einsammeln mussten. Die Tide aber war uns günstig gesonnen und würde bis spät abends helfen, uns nach Spiekeroog zu bringen.
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