Mit einer Mischung aus Vorfreude, Respekt (erste 20-km-Tour für mich) und dem festen Vorsatz, nicht ins Wasser zu fallen, traf ich mich am Sonntagmorgen um 8:30 Uhr am Bootshaus mit Vanessa, Sandra, Kerstin, Bärbel und Martin, um die Gose-Doveelbe-Tour anzutreten.
Die Route wurde vorab durch die wunderschöne Natur angepriesen, und wir wurden nicht enttäuscht!
Auch nicht vom Wetter, das besser wurde als angekündigt: Sonnenschein und blauer Himmel begleiteten uns.
Kurz vor 10 Uhr starteten wir auf der Goseelbe, vorbei an diversen Gänsen, einem Storch und viel schöner, wilder Natur.
Schon nach den ersten Metern merkte ich: Die Gruppe gleitet elegant voraus … und ich gleite eher hinterher. So konnte ich aber gut den Überblick behalten und mir die unterschiedlichen Paddelstile anschauen und für mich austesten

Nach einer Weile ging es dann links in den Neuengammer Durchstich, direkt hinein in den üppig grünen Tunnel. An einer Stelle waren wir überrascht, Ziegen zu sehen, die von uns aber völlig unbeeindruckt weiter am Rande auf ihrer Weide grasten.

Nach 11 Kilometern erreichten wir den Bergedorfer Kanuclub und legten eine wohlverdiente Pause ein. Meine Arme machten sich schon deutlich bemerkbar.
Während das Pausenlager im Schatten eingenommen wurde, sprang Martin für ein kurzes Bad in die Doveelbe. Davon inspiriert sprang ich hinterher. Wunderbare Erfrischung !
Zum Glück hatte Svenja einen wunderbaren Blaubeerstreuselkuchen mitgebracht, der vermutlich einen großen Beitrag zur Energie für die Rückfahrt leistete.
Im Anschluss erfuhr ich dann vom Privileg, als Anfängerin für diesen Bericht verantwortlich zu sein ;)

Gestärkt ging es auf den Rückweg, mit leichtem Gegenwind, aber die Temperaturen waren mit sonnigen 23 Grad einfach perfekt. Wir posierten als Gruppe vor der Reitbrooker Mühle und pflückten wuchernde und süße Brombeeren vom Ufer


Fazit
Eine wunderschöne Tour, tolle Gruppe, viel Natur und ein heftiger Muskelkater — ich bin bereit für den Technikkurs und viele schöne weitere Touren :)
