über das verlängerte erste Mai Wochenende geht es nach Celle. Wir wollen die Aller und die umliegenden Kleinflüsse erkunden.
Beim PKC werden wir sehr gastfreundlich empfangen und freuen uns über das wunderschöne Gelände, auf dem wir unsere Bullis und Zelte aufbauen können. Die Sonne strahlt vom blitzblauen Himmel und das Thermometer klettert deutlich in den zweistelligen Bereich.
Während ich in den Tagen zuvor noch überlegt habe, ob ich eine dicke Jacke mitnehme, stellt sich jetzt schon eher die Frage: wo haben wir Schatten?
Gleich nach Ankunft werden die Boote abgeladen und wir starten zu einer kleinen Erkundungstour auf der Aller.

Die Ufer sind voll mit Radfahrern und Spaziergänger, alle genießen diesen wunderschönen Frühsommertag.


Wir paddeln bis zum ehemaligen Wehr bei Osterloh, wo man einen Altarm wieder angeschlossen hat und mit sog. Querriegeln versehen hat, um den Höhenunterschied zu überwinden. Wir staunen, dass ein Ruderboot hier sogar flussaufwärts fährt. Ein echt kniffliges Unterfangen, aber mit klaren Ansagen vom Steuerman funktioniert es wunderbar.

Was die können, können wir schon lange. Allerdings flussabwärts.... Flink die Kajaks am Wehr vorbei getragen und ins Oberwasser eingesetzt und dann erfordert es ein wenig Bootsbeherrschung, aber sogar den Zweier steuern wir recht elegant hindurch.

Jetzt geht es zurück zum Start. Zum Glück weist die Aller hier wenig Strömung auf, so dass man gut in beide Richtungen paddeln kann. Der PKC liegt fussläufig zur Innenstadt, so dass wir den Gang zur Eisdiele mit einer kleinen Stadtbesichtigung verbinden können. Denn Celle hat ja nicht nur Paddelgewässer sonden auch viele alte Fachwerkhäuser und ein Schloss zu bieten.


Am nächsten Tag versorgt uns unser Frühaufsteher mit Brötchen, so dass wir gut gestärkt auf die nächste Paddeltour gehen können. Wir haben uns für die untere Oker entschieden.

In Hillerse, wo wir beim letzten Mal die Tour beendet haben, setzen wir ein.

Hier wurde die Oker auf etlichen Kilometer renaturiert, viele Holzbauwerke sind im Wasser, um die wir elegant herumzirkeln.



Zum Glück lassen sich die Hindernisse alle gut bewältigen, so dass es richtig Spaß macht.

Am Ufer haben sich etliche Angler niedergelassen, die ihre Schnüre teilweise sorglos im Wasser treiben lassen. An zwei Booten verfangen sich die Schnüre, zum Glück nur am Kajak und nicht an uns Paddlern.
Nach 10km müssen wir in Seerhausen umtragen, das verbinden wir gleich mit der Mittagspause. Überall gibt es hier an den Anlegestellen tolle niedrige Stege.

Erst kurz vor unserem Aussatzpunkt in Müden, müssen wir die Boote über eine relativ Steile Böschung wieder ins Wasser lassen. Das wird noch mal anstrengend, denn durch Sonne und Wärme sind wir schon ein bisschen kaputt.
An der Aussatzstelle empfängt uns ein Schwan, aber nachdem Achim ihm tief in die Augen geschaut hat, zieht er friedlich seiner Wege.


Einige mutige von uns nutzen die Oker sogar zum diesjährigen Anbaden.
Wieder zurück in Celle verziehen wir uns alle erst mal in den Schatten.

Den Abend beschließen wir gemeinsam beim Grillen und zum Nachtisch noch einen kurzen Besuch in der Eisdiele. Sehr früh geht es heute für die gesamt Truppe in den Schlafsack, die ungwohnte Wärme fordert ihren Tribut.
Am Sonntagmorgen löst sich die Gruppe langsam auf. Zwei verabschieden sich noch vor dem Frühstück, der Rest paddelt noch ein Stück die Aller flußabwärts oder guckt noch mal die Stadt und den Schloßpark an.
Was für ein tolles Wochenende mit traumhaftem Wetter. Vielen Dank an den PKC, der Platz ist traumhaft und es gibt hier noch etliche Flüsse zu entdecken. Wir kommen wieder......
